Dauersaugen an süßen und sauren Getränken

Achtung, Nuckelflaschenkaries!

Säuglinge und Kleinkinder lieben es zu nuckeln. Das beruhigt und kommt ihrem natürlichen Saugbedürfnis nach. Wenn die Nuckelflasche jedoch als ständiger Begleiter mit zucker- und säurehaltigen Getränken gefüllt wird, besteht die große Gefahr einer Nuckelflaschenkaries. Während Zahnkaries bei Schulkindern in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist, ist die Karies bei den null- bis dreijährigen Kindern, die sogenannte frühkindliche Karies, angestiegen, warnen Zahnärzte.
Als gut gemeinte Ernährungs- und Beruhigungsmethode geben viele Eltern ihren Kindern Nuckelfläschchen mit Milch, süßem Tee oder Saft.  Weiterlesen…

Vorbiss, Überbiss, Tiefbiss….

Zahnspange – wieso, weshalb, warum?

„Die wenigsten Zahnfehlstellungen werden in vollem Umfang vererbt, so dass man nicht sagen kann, schau dir deine Eltern an“, weiß Prof. Dr. Heike Korbmacher-Steiner von der Klinik für Kieferorthopädie der Universität Marburg. Doch wieso schaut es in manchem Kindermund wie Kraut und Rüben aus? Schiefe, zu eng stehende oder lückige Zähne bevölkern die Münder der Kleinen zuhauf. Über 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland tragen Zahnspangen aller Art im Mund. Die Statistiken zeigen: zahlreiche Zahnfehlstellungen beruhen auf Karies, frühzeitigem Milchzahnverlust oder Funktionsstörungen, welche mit dem Mundbereich,
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Verschiedene Techniken möglich

Hochwertig kombiniert

„Patienten entscheiden sich gern für Kombinationszahnersatz, wenn sie sich eine sichere und stabile Zahnersatzkonstruktion wünschen oder wenn eine festsitzende zu aufwändig oder risikoträchtig erscheint“, weiß Uwe Diedrichs, Zahnarzt und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro). “Die Herausforderung für den Zahnarzt liegt bei älteren Patienten, die es ja oft betrifft, darin, die psychologische Hemmschwelle zum abnehmbaren Zahnersatz abzubauen.“ Tatsächlich ist aus festsitzenden und herausnehmbaren Teilen bestehender Zahnersatz hochwertig.  Weiterlesen…

Was heißt das eigentlich?

Kombinationszahnersatz

Zahnersatz sitzt entweder fest im Mund oder kann herausgenommen werden. Doch neben Brücken, Implantaten oder mit Klammern befestigte Prothesen gibt es eine hochwertige weitere Lösung: der Kombinationszahnersatz. Hier wird ein fest – auf vorhanden Zähnen – verankerter Teil mit herausnehmbarem Zahnersatz kombiniert. Zahnärzte empfehlen Kombinationszahnersatz, wenn größere Lücken im Gebiss vorhanden sind, die mit Hilfe einer Brücke nicht mehr zu schließen sind. Die Patienten können dann zwischen Lösungen wie die Teleskop-Kronen, Geschiebe- oder Stegprothesen wählen.  Weiterlesen…

Zähne putzen will gelernt sein!

Auf die richtige Technik kommt es an!

Wer glaubt, Zähneputzen sei ganz einfach und muss nicht gelernt werden, irrt sich. Denn: wer die falsche Technik anwendet oder einfach nur darauf los schrubbt kann dauerhaften Schaden bei seinen Beisserchen anrichten. Mund auf, Zahnbürste rein und wild drauf los schrubben mag zwar dynamisch sein, ist aber nicht wirklich effektiv. Durch heftiges Querschrubben und seitliches auf und ab bürsten mit zu viel Druck wird der Zahnbelag nicht effektiv entfernt und die Zähne verlieren auf Dauer an Substanz.  Weiterlesen…

Weisheitszähne ziehen oder operieren?

Gut informiert = gut vorbereitet

Weisheitszähne, welche die normale Entwicklung von Zähnen und Kiefer deutlich beeinträchtigen, müssen entfernt werden. Aber was bedeutet das konkret? Wie viele Termine, welche Schmerzen kommen auf einen zu? Und – wie verläuft eigentlich der Eingriff selbst? Im Normalfall gibt der Zahnarzt vor dem Eingriff eine örtliche Betäubung an der betroffenen Stelle. Das heißt, der Patient ist bei vollem Bewusstsein, hat aber kein Schmerzempfinden. Ist der Weisheitszahn durchgebrochen oder hat gerade Wurzeln, entfernt der Zahnarzt den Zahn mit einer Spezialzange und Zahnhebel.  Weiterlesen…

Weise oder besser nicht?

Individueller Befund entscheidet

Angenommen, die Weisheitszähne sind durchgebrochen – dann besitzt ein gesunder erwachsener Mensch 32 Zähne. Jeweils ganz hinten sitzen die vier Weisheitszähne, die sich im Gegensatz zu den anderen bleibenden Zähnen erst sehr spät entwickeln. Bei manchen Menschen ist eine Mineralisation des Weisheitszahnkeimes im Röntgenbild erst mit 14 Jahren nachweisbar. Üblicherweise brechen sie erst im Erwachsenenalter durch, daher der Name „Weisheitszahn“. Ist nicht genug Platz im Kiefer vorhanden, brechen die Weisheitszähne oftmals erst gar nicht durch.  Weiterlesen…

Implantate – für wen?

Hauptsache gesund: Alter ist keine Beschränkung

Es klingt so verlockend: Dort, wo ein Zahn fehlt, wird ein neuer eingepflanzt. Die gesunden Zähne in der Nachbarschaft müssen nicht abgeschliffen werden. Der Zahnersatz sitzt fest und steht einem echten Zahn vom Aussehen und der Belastbarkeit her in nichts nach. Die Rede ist von Implantaten.

Doch sind Implantate wirklich etwas für jeden? Experten sind sich einig: „Nach oben gibt es eigentlich keine Altersbegrenzung.“ Solange Patienten gesund sind, können bis ins hohe Alter Implantate gesetzt werden.  Weiterlesen…

Herzrasen, Zittern und Atemnot?

Effektive Therapien gegen die Angst vorm Zahnarzt

Theoretisch sind das Selbstverständlichkeiten: Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt machen Sinn. Treten Zahnschmerzen auf, sollte so schnell wie möglich ein Zahnarzt aufgesucht werden. Karies oder Zahnfleischerkrankungen heilen nun mal nicht von selbst. Aber was tun, wenn in der Praxis oder bereits bei dem Gedanken an einen Zahnarztbesuch Zittern, Herzrasen, Atemnot, Schwitzen, Durchfall oder Übelkeit auftreten? Ungefähr fünf von 100 Menschen haben so große Angst vorm Zahnarzt, dass sie den Besuch auch bei größten Schmerzen völlig vermeiden. Die Folgen sind fatal: Die Zahn- und Mundgesundheit verschlechtert sich kontinuierlich.  Weiterlesen…

Viele Lösungen für defekte Zähne

Eine Krone ist eine Krone für eine Krone?

Was tun, wenn mehr als die Hälfte einer Zahnkrone zerstört ist? Oder wenn wesentliche Teile eines Zahnes fehlen? Kann der Schaden mit einer Füllung nicht nachhaltig repariert werden, dann raten Zahnärzte in der Regel zu einer künstlichen Zahnkrone. Die Auswahl ist enorm. Ebenso vielfältig sind die Gründe für eine Zahnkrone: Häufig ist es Karies, die die natürliche Zahnkrone so sehr angegriffen hat, dass eine Füllung allein aus statischen Gründen nicht mehr sinnvoll ist. Manchmal dienen Kronen als Anker für eine Brücke, die einen oder mehrere fehlende Zähne ersetzten.  Weiterlesen…