NZI gewinnt Klage gegen AOK
01/05/10 20:00
Vereinbarungen zwischen einer gesetzlichen Krankenkasse und einzelnen Dentallaboren oder Handelsgesellschaften über die Lieferung von Zahnersatz sind unzulässig.
Das Sozialgericht Hannover, hat am Freitag, den 21. April 2010 bei der mündlichen Verhandlung festgestellt, „dass die Beklagte nicht befugt war mit der Dentaltrade GmbH & Co. KG die Vereinbarung zur Umsetzung des Informationsrechtes über preisgünstigere Versorgungsmöglichkeiten gemäß § 88 Abs 2 Satz 3 SGB V vom 21.08.2008 abzuschließen. Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.“
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DZV: Kampfansage gegen Zahnersatz zum Nulltarif, Preisdumping und Patientensteuerung
20/03/10 17:45
Mit einer bundesweiten Aufklärungskampagne macht der Deutsche Zahnärzte Verband (DZV e.V.) Front gegen die „Selektivverträge“ einiger Krankenkassen.
In den Wartezimmern der Zahnarztpraxen informiert seit dem 22. Februar eine Vielzahl von Flyern und Postern die Patienten über Brisanz und Hintergründe dieser Verträge: Zahnersatz zum Nulltarif aus Billiglohnländern, Preisdumping, Einschränkung der freien Arztwahl, gezielte Steuerung von Patienten. Die Kampagne findet breite Zustimmung. Zahlreiche Kassenzahnärztliche Vereinigungen, Verbände, regionale Initiativen und Innungen unterstützen diese Aktion bzw. haben sich bereits angeschlossen.
„Nulltarifangebote werden von einigen Kassen im Zusammenspiel mit Handels- und Managementgesellschaften aggressiv beworben, um Kunden zu gewinnen“, erklärt DZV-Vorsitzender Martin Hendges. „Es wird höchste Zeit, die Hintergründe aufzudecken. Solche Selektivverträge sind schleichendes Gift für unser Gesundheitssystem“. Obwohl erst einige hundert von insgesamt 55.000 praktizierenden Zahnärzten unterzeichnet haben, ist für den DZV das Maß voll.Mehr Informationen...
Privater Versicherer darf nicht auf BEL-Liste verweisen
26/02/10 19:45
Erfreuliches Urteil des Amtsgerichts München für Zahnärzte, Patienten und Zahntechniker zu einem Dauerstreitthema
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Bonus nicht nur für Konzernchefs
04/11/09 11:00
Bonusheft hilft Geld sparen
Ein einfaches Beispiel verdeutlicht den Effekt: Für eine Krone im nicht sichtbaren Bereich erhalten Sie ohne regelmäßige Zahnarztbesuche derzeit 120,03 €. Können Sie die Vorsorge über 10 Jahre belegen erhöht sich der Zuschuss um 30 Prozent auf 156,04 €.
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Zahnärzte nach Beschluss des Bundestages zu Online-Durchsuchungen gegen Internetanbindung der Praxen für eGK
26/11/08 21:09
Zur Online-Anbindung
Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Günther E. Buchholz, den Beschluss des Bundestages zum BKA-Gesetz.Mehr Informationen...
Mc Zahn AG vor dem Aus – Wie weiter für Praxen und Patienten?
29/10/08 20:02
Eine Verkettung von Skandalen und negativen Schlagzeilen ließ Gerüchte schon länger köcheln. Ende September beantragte die McZahn AG die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.Mehr Informationen...
»Öffnungsklausel« in der GOZ wäre verfassungswidrig
23/07/08 17:20
Nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums soll in der neuen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) eine Klausel verankert werden, die Direktverträge außerhalb der GOZ erlaubt. Diese sollen zwischen einzelnen Zahnärzten oder Gruppen von Zahnärzten mit den Privaten Krankenversicherungen abgeschlossen werden können. Prof. Boecken bezeichnet dieses Vorhaben in einem im Auftrag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) erstellten Gutachten als "verfassungswidrig".Mehr Informationen...
Schriftliche Patienteneinwilligung und Aufklärungsformulare – das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient entscheidet!
30/01/08 18:53
Aufklärungsbögen
können eine hilfreiche Unterstützung sein
Ein hilfreicher Leitfaden für das Gespräch und die Dokumentation können hierbei vorformulierte Aufklärungsbögen sein. Bei richtigem Einsatz des Aufklärungsbogens führt dieser zu mehr Routine und einer verbesserten Dokumentation bei der Aufklärung des Patienten, infolgedessen zu mehr Sicherheit bei der Einwilligung des Patienten und damit vor einer möglichen Haftung.
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Ein hilfreicher Leitfaden für das Gespräch und die Dokumentation können hierbei vorformulierte Aufklärungsbögen sein. Bei richtigem Einsatz des Aufklärungsbogens führt dieser zu mehr Routine und einer verbesserten Dokumentation bei der Aufklärung des Patienten, infolgedessen zu mehr Sicherheit bei der Einwilligung des Patienten und damit vor einer möglichen Haftung.
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Urteil bestätigt Aufklärungspflicht des Zahnarztes über seltene Risiken
01/08/07 13:27
Vor der
Leitungsanästhesie muss der Zahnarzt seinen Patienten
über das Risiko der Schädigung des nervus ligualis
aufklären.
Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz mit Entscheidung vom 13.05.2004 (Az: 5 U 41/03) klar gestellt.
In dem konkreten Fall wollte der Zahnarzt bei dem Patienten einen Backenzahn erneuern. In Vorbereitung auf den Eingriff wurde dem Patienten ein Betäubungsmittel gespritzt, ohne dass eine Aufklärung über die Risiken einer Leitungsanästhesie vorgenommen wurde. Beim Einstich und der anschließenden Applikation des Betäubungsmittels kam es zu einer Beeinträchtigung des nervus ligualis. In der Folgezeit stellten sich beim Patienten persistierende Beschwerden und Ausfälle im Bereich der Injektionsstelle und der rechten Zungenhälfte ein. Die durch den Einstich mit der Spritze erfolgte Schädigung des nervus lingualis war dauerhaft. Der Patient erhob daraufhin Klage auf Schmerzensgeld mit der Begründung, dass er bei Aufklärung über dieses Risiko seine Einwilligung in die Injektion verweigert hätte.Mehr Informationen...
Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz mit Entscheidung vom 13.05.2004 (Az: 5 U 41/03) klar gestellt.
In dem konkreten Fall wollte der Zahnarzt bei dem Patienten einen Backenzahn erneuern. In Vorbereitung auf den Eingriff wurde dem Patienten ein Betäubungsmittel gespritzt, ohne dass eine Aufklärung über die Risiken einer Leitungsanästhesie vorgenommen wurde. Beim Einstich und der anschließenden Applikation des Betäubungsmittels kam es zu einer Beeinträchtigung des nervus ligualis. In der Folgezeit stellten sich beim Patienten persistierende Beschwerden und Ausfälle im Bereich der Injektionsstelle und der rechten Zungenhälfte ein. Die durch den Einstich mit der Spritze erfolgte Schädigung des nervus lingualis war dauerhaft. Der Patient erhob daraufhin Klage auf Schmerzensgeld mit der Begründung, dass er bei Aufklärung über dieses Risiko seine Einwilligung in die Injektion verweigert hätte.Mehr Informationen...
Gesundheitsreform 2007
21/02/07 20:16
Gesundheitsreform
2007
Unter diesem Stichwort hat der Bundesrat im Februar dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) zugestimmt. Damit tritt die neue Gesundheitsversicherung in Teilen ab dem 1.4.2007 in Kraft.
Die Gesundheitsreform 2007 beinhaltet Reformen in vier Bereichen:
• die Einführung einer Krankenversicherung für alle
• eine Reform der Versorgungsstrukturen und der Kassenorganisation
• eine Reform der Finanzierungsordnung
• eine Reform der privaten Krankenversicherung
Für die Bezuschussung konkreter zahntechnischer Leistungen ergeben sich im wesentlichen keine Änderungen. Eine Übersicht der geltenden Leistungen bieten die vom Bundesministerium für Gesundheit bereitgestellten Informationen zum Thema Zahnersatz.Mehr Informationen...
Unter diesem Stichwort hat der Bundesrat im Februar dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) zugestimmt. Damit tritt die neue Gesundheitsversicherung in Teilen ab dem 1.4.2007 in Kraft.
Die Gesundheitsreform 2007 beinhaltet Reformen in vier Bereichen:
• die Einführung einer Krankenversicherung für alle
• eine Reform der Versorgungsstrukturen und der Kassenorganisation
• eine Reform der Finanzierungsordnung
• eine Reform der privaten Krankenversicherung
Für die Bezuschussung konkreter zahntechnischer Leistungen ergeben sich im wesentlichen keine Änderungen. Eine Übersicht der geltenden Leistungen bieten die vom Bundesministerium für Gesundheit bereitgestellten Informationen zum Thema Zahnersatz.Mehr Informationen...
Gesundheitsreform: Chancen verschachert
08/02/07 21:09
„Ein anderes Urteil kann man der Regierung für diese Reform nicht ausstellen. Die Finanzierungs- und Strukturprobleme sind nicht gelöst. Der Wettbewerb wird bürokratisiert, das ursprüngliche Ziel einer Senkung der Lohnnebenkosten ist längst vergessen, und die letzten Chancen hat man der Koalitionsarithmetik geopfert.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, die Verabschiedung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes am 02.02.2007 durch den Deutschen Bundestag.Mehr Informationen...
Kündigungsschutz für »Alt-Arbeitnehmer« in Kleinbetrieben
05/12/06 18:51
Aufgrund der zum
01.01.2004 in Kraft getretenen Gesetzesänderung im
Kündigungsschutzgesetz wurde der Schwellenwert für
die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes von
bisher fünf auf zehn Arbeitnehmer erhöht.
Für die bereits am 31.12.2003 in dem Betrieb beschäftigten so genannten »Alt-Arbeitnehmer« sah das Kündigungsschutzgesetz eine Vertrauensschutzregelung vor, die jedoch aufgrund des äußerst komplizierten Gesetzeswortlautes verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zuließ. Mehr Informationen...
Für die bereits am 31.12.2003 in dem Betrieb beschäftigten so genannten »Alt-Arbeitnehmer« sah das Kündigungsschutzgesetz eine Vertrauensschutzregelung vor, die jedoch aufgrund des äußerst komplizierten Gesetzeswortlautes verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zuließ. Mehr Informationen...
Gericht bestätigt Pflicht von Zahnärzten zur Weitergabe von Rabatten
14/09/06 20:53
Verwaltungsgericht
Mainz erklärt den Einbehalt von Rabatten sowohl im
Bereich der privaten als auch im Bereich der
gesetzlichen Krankenversicherung für
unzulässig.
Die Klägerin, eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, hatte sich mittels einer Feststellungsklage an das Verwaltungsgericht Mainz zur Klärung der Frage gewandt, ob sie verpflichtet ist, Nachlässe jeglicher Art, die sie von Herstellern/Lieferanten auf von dort bezogene Zahnimplantate erhält (bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises), an Privatpatienten weiterzugeben, wenn diese über einen Barzahlungsrabatt von drei Prozent hinausgehen.Mehr Informationen...
Die Klägerin, eine Fachzahnärztin für Oralchirurgie mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, hatte sich mittels einer Feststellungsklage an das Verwaltungsgericht Mainz zur Klärung der Frage gewandt, ob sie verpflichtet ist, Nachlässe jeglicher Art, die sie von Herstellern/Lieferanten auf von dort bezogene Zahnimplantate erhält (bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises), an Privatpatienten weiterzugeben, wenn diese über einen Barzahlungsrabatt von drei Prozent hinausgehen.Mehr Informationen...
Festzuschuss-System
14/09/06 20:52
Der
Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kündigt in seinem
aktuellen Newsletter 06/2006 Anpassungen der
Festzuschuss-Richtlinien an / Auch
Zahnersatz-Richtlinien sollen angepasst
werden.
Zunächst erfolge eine Überarbeitung der Festzuschuss-Richtlinien mit dem Ziel, einer vereinfachten Umsetzung in der Praxis, so der G-BA. "In einem zweiten Schritt soll das Regelwerk nach Maßgabe von § 56 Abs. 2 S. 11 SGB V dahingehend überprüft werden, inwieweit der Inhalt und der Umfang der festgelegten Regelversorgungsleistungen eine ausreichende Versorgung der Versicherten mit Zahnersatz gewährleisten. Mehr Informationen...
Zunächst erfolge eine Überarbeitung der Festzuschuss-Richtlinien mit dem Ziel, einer vereinfachten Umsetzung in der Praxis, so der G-BA. "In einem zweiten Schritt soll das Regelwerk nach Maßgabe von § 56 Abs. 2 S. 11 SGB V dahingehend überprüft werden, inwieweit der Inhalt und der Umfang der festgelegten Regelversorgungsleistungen eine ausreichende Versorgung der Versicherten mit Zahnersatz gewährleisten. Mehr Informationen...

